Samstag, 16. Juli 2011

Bruno Werntgen - der jüngste Pilot der Welt



















Bruno Werntgen - Foto: Bildarchiv Paul Wirtz, Jülich


Taschenbuch „Tony und Bruno Werntgen – Zwei Leben für die Luftfahrt“ von Paul Wirtz (Jülich) und Ernst Probst (Wiesbaden)


Jülich / Wiesbaden / Bonn (bücher-von-ernst-probst) – Ein junger Flieger, der einst bei Flugtagen im Rheinland und in Westfalen für großes Aufsehen sorgte, und seine Mutter stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Tony und Bruno Werntgen – Zwei Leben für die Luftfahrt“. Der 1893 in Beeck geborene Bruno war 1910 mit 17 Jahren der jüngste Pilot der Welt und bereits ein Flugzeugkonstrukteur. Seine 1875 in Duisburg-Ruhrort zur Welt gekommene Mutter Antoinette (Tony) Werntgen gilt als die erste Frau in Deutschland, die Flugzeuge entwickelte, und hat sich um die Anfänge des Flugplatzes Bonn-Hangelar verdient gemacht.

In vielen Gegenden Deutschlands sind Tony und Bruno Werntgen unvergessen. In Köppern (heute Friedrichsdorf) im Taunus, Köln-Merheim und Bonn-Hangelar betrieben sie zeitweise Flugunternehmen. Bei Flugveranstaltungen in Köln, Krefeld, Bochum, Gräfrath, Bad Lippspringe, Neheim an der Ruhr, Mönchengladbach, Koblenz, Jülich, Düsseldorf, Neunkirchen (Saarland), Bonn-Hangelar, Cleve, Braunschweig und Aachen jubelten Bruno Werntgen viele tausend Zuschauer zu.

Das Glück dieser beiden Luftfahrtpioniere dauerte aber nicht lange. Bruno Werntgen starb 1913 im Alter von nur 19 Jahren beim Absturz mit einem selbst konstruierten Flugzeug in Bonn-Hangelar. Seine Mutter Tony verlor nicht nur ihren Sohn, sondern kurz danach auch ihr mit viel geliehenem Geld aufgebautes Flugunternehmen in Bonn-Hangelar. Verarmt beobachtete sie unter anderem in Berlin den von ihr mit initiierten Siegeszug der Luftfahrt in Deutschland.

Fast vergessen lebte Tony Werntgen später in Johannisberg im Rheingau, wo ihr Bruder Wilhelm wohnte. In Wiesbaden erhielt sie 1953 für ihre besonderen Verdienste das Bundesverdienstkreuz. 1954 starb sie nach langer Krankheit in Bingen am Rhein. Ihre letzte Ruhe fand sie im Familiengrab auf dem Nordfriedhof in Bonn. An die Werntgens erinnern heute Straßennamen (St. Augustin, Köln, Duisburg und Koblenz), eine Gedenktafel (Köln-Hangelar) und ein Denkmal (Köppern im Taunus).

Die Autoren Paul Wirtz aus Jülich und Ernst Probst aus Wiesbaden schildern das abenteuerliche Leben von Tony und Bruno Werntgen in ihrem 192 Seiten umfassenden und reich bebilderten Taschenbuch, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen ist. Wirtz gilt als Kenner der Lebensgeschichte der Werntgens. Probst hat zahlreiche Taschenbücher und Broschüren über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen veröffentlicht.

Bestellungen bei „GRIN Verlag für akademische Texte“:
http://www.grin.com/de/e-book/174514/tony-und-bruno-werntgen-zwei-leben-fuer-die-luftfahrt

*

Bücher von Paul Wirtz

Aviatiker Bruno Werntgen, 1893– 1913, Jülich 2005
Vom ersten Hopser zum Steckenflug, Jülich 2007

*

Publikationen von Alexander Kauther und Paul Wirtz,
Bestellung bei info @ johflug.de

Heft 1: Wie der Flugplatz zwischen Johannisthal
und Adlershof entstand.
Die Vorbereitungen für das Entstehen
des ersten deutschen zivilen Motorflugplatzes
bis zur Eröffnung am 26. September 1909

Heft 2: Restaurant und Bruchmuseum
Flieger-Heim Franz Tolinski
Geschichten um und über das Flieger-Heim

Heft 3: Cafe und Conditorei Senftleben
Geschichten um und über das Cafe Senftleben,
dem Treffpunkt der Flugzeugführer
vom Flugplatz Johannisthal.

Heft 4: Hans Bokemüller (1889–1911)
Aus dem Leben des 23-jährigen Poulain-Flugschülers

Heft 5: Bruno Hanuschke – Das Küken vom alten Startplatz (1892–1922)
Aus dem Leben des Flugzeugführers, Konstrukteurs und Unternehmers Bruno Hanuschke.
Der erste Betrieb auf dem Motorflugplatz
Berlin Adlershof-Johannisthal im Jahre 1909

Heft 6: Mach mir den Brummer fertig
Aus dem Leben des Flugzeugführers Georg Schendel (1885–1911) und seinem Freund und Schüler, Obermonteur August Voß (1881–1911).
Der tödliche Absturz in Adlershof, Glienicker Weg am 9. Juni 1911)

Heft 7: Karl May in Johannisthal
Besuch auf dem Flugplatz Johannisthal-Adlershof am Sonntag, 26. September 1909.
Beginn des Luftrennens anlässlich der
„Großen Berliner Flugwoche“

Heft 8: Die Unglücksfahrt der Zeppelin LZ 18
am 17. Oktober 1913 in Johannisthal
Alles über den Absturz mit 28 Toten
(in Vorbereitung)

Heft 9: Des Flugplatzhundes Ende
Der Werkshund „Pilot“ von den Albatros-Werken GmbH und sein Herrchen Direktor Otto Wiener.

Heft 10: Eier im Glas auf dem Flugplatz Johannisthal
Geschichten um und über das Flugplatzrestaurant Meinicke
(in Vorbereitung)

Heft 11: Der Einzelkämpfer Dorner“ (1882–1963)
Aus dem Leben des Flugzeugbauers, Flugzeugführers und Unternehmers Hermann Dorner

Heft 12: Papa Raschke“ (1885–1949)
Aus dem Leben des Johannisthaler Holzhändlers, Konstrukteurs und Flugzeugführers Gustav Raschke.

Heft 13: Paul und Otto Timm“ (1884–1972) und (1872–1937)
Es waren nur kurze Sprünge der Brüder Paul und Otto Timm im Jahre 1910
auf dem Flugplatz-Johannisthal

Heft 14: „Internationales Wettfliegen-Erste Flugwoche September 1909“
Sammlung aller dazu erschienenen Artikel in der B.Z. am Mittag
(nicht erschienen)

Heft 15: Lage des Flugplatzes
Vorhandene Skizzen und Fotos von der Lage des Flugplatzes Johannisthal 1909–heute

Heft 16: Der „Manoli-Turm und das Blinkfeuer auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal“.
Der Leuchtturm und über die Zigarettenmarke „Manoli“

Heft 17: Der Direktor vom Flugplatz Berlin-Johannisthal von Tschudi“ (1862–1928)
Aus dem Leben des Major a. D. Georg von Tschudi
(in Vorbereitung)

Heft 18: Das Pumpwerk in Berlin-Johannisthal
1911/2-verunglückte Flugzeugführer wurden dort zeitweilig aufbewahrt

Heft 19: Die Antoinette VII auf dem Flugplatz Johannisthal

Heft 20: Kumazo HINO“ (1878–1946)
Ein japanischer Flieger in Berlin-Johannisthal

Heft 21: Kurzbiografie Oswald Kahnt“ (1883–1915)

Heft 22: Der Gedenkstein am „Alten Startplatz“ auf dem Flugplatz Johannisthal 1930

Heft 23: Das Haus am Sternplatz in Berlin-Johannisthal
Das heutige Ärztehaus, Wohn- und Gewerbehaus am Bahnhof Schöneweide.

Heft 24: Die Parkstraße in Berlin-Johannisthal
Der heutige Königsheideweg vom Sterndamm bis Segelfliegerdamm zu Zeiten des Flugplatzes.

Heft 25: Der Bunker in Berlin-Johannisthal
1941–1945. Der ehemalige Bunker hinter der Winckelmannstraße

Heft 26: Baron de Caters (1875-1944)
Der erste Motorflug in der Geschichte des Flugplatzes Johannisthal am Eröffnungstag, 26. September 1909.

Heft 27: Robert Thelen - Ein Alter Adler in Berlin-Johannisthal (1884–1968)
Das Leben des Flugzeugführers mit der Nr. 9

Heft 28: Korvettenkapitän Paul Engelhard mit dem Flugschein Nr. 3 (1868–1911)
Das Leben des Wright-Fliegers und Fluglehrers

Heft 29: Heinrich Haas – Er hatte nur 30 Tage den Flugschein Nr. 24 (1885–1910)
Das Leben des Wright-Fliegers und sein Unglücksflug in Trier am 1.10.1910

Heft 30: Oberstleutnant a. D. Dr. phil. Alfred Hildebrandt (1870–1949). Aus dem Leben
des Ballonführers und Luftschiffers

*

Bücher von Ernst Probst

Superfrauen 1 – Geschichte
Superfrauen 2 – Religion
Superfrauen 3 – Politik
Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr
Superfrauen 5 – Wissenschaft
Superfrauen 6 – Medizin
Superfrauen 7 – Film und Theater
Superfrauen 8 – Literatur
Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie
Superfrauen 10 – Musik und Tanz
Superfrauen 11 – Feminismus und Familie
Superfrauen 12 – Sport
Superfrauen 13 – Mode und Kosmetik
Superfrauen 14 – Medien und Astrologie

Superfrauen aus dem Wilden Westen

Königinnen der Lüfte von A bis Z
Königinnen der Lüfte in Deutschland
Königinnen der Lüfte in Frankreich
Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland
Königinnen der Lüfte in Europa
Königinnen der Lüfte in Amerika
Königinnen des Tanzes
Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin
Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron
Maria Stuart. Schottlands tragische Königin

Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern (zusammen mit Theo Lederer)
Drei Königinnen der Lüfte in Bayern.
Thea Knorr – Christl-Marie Schultes – Lisl Schwab
(zusammen mit Josef Eimannsberger)
Liesel Bach. Deutschlands erfolgreichste Kunstfliegerin
Melli Beese. Die erste Deutsche mit Pilotenlizenz
Elly Beinhorn. Deutschlands Meisterfliegerin
Marga von Etzdorf. Die tragische deutsche Fliegerin
Thea Knorr. Eine frühe Fliegerin in München
Angelika Machinek. Eine Segelfliegerin der Weltklasse
Thea Rasche. The Flying Fräulein
Wilhelmine Reichard. Die erste Ballonfahrerin
in Deutschland
Hanna Reitsch. Die Pilotin der Weltklasse
Lisl Schwab. Eine Kunstfliegerin
aus den 1930-er Jahren
Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg.
Deutsche Heldin mit Gewissensbissen
Beate Uhse. Deutschlands erste Stuntpilotin
Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere
Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion
Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern
Dinosaurier von A bis K
Dinosaurier von L bis Z
Dinosaurier in Deutschland
Dinosaurier in Baden-Württemberg
Dinosaurier in Niedersachsen
Raub-Dinosaurier von A bis Z
Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Als Mainz noch nicht am Rhein lag
Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim
Krallentiere am Ur-Rhein
Menschenaffen am Ur-Rhein
Säbelzahntiger am Ur-Rhein
Deutschland im Eiszeitalter
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Der Höhlenlöwe
Eiszeitliche Geparde in Deutschland
Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
Der Höhlenbär
Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
Seeungeheuer. Von Nessie
bis zum Zuiyo-maru-Monster

Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald
Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes
Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
(zusammen mit Doris Probst)
Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien
(zusammen mit Doris Probst)
Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

Bestellungen bei http://www.grin.com